Die Elemente des Hortus Ericii

Die Elemente des Hortus Ericii


Wahrscheinlich kennt jeder von euch die Naturelemente, die wir euch hier zeigen.

Neben einer unbelasteten Erde, also ohne Gifte im Garten, sind sie unersätzlich für eine große Artenvielfalt in eurem Garten, auf eurem Balkon oder auch in der freien Natur.

Jedes Tier hat in der Natur einen Nutzen. 

Mit diesen Elementen sichert ihr die Lebensräume von Insekten, Amphibien, kleinen Säugetieren und auch Vögeln.

Schon eines oder ein paar von ihnen haben eine große Wirkung, denn die Tiere brauchen nicht nur einen Garten.

Sie nutzen durchlässige Gärten um von einer Oase zur nächsten zu kommen.  

(alle Verlinkungen mit freundlicher Genehmigung des www.hortus-netzwerk.de)

Die Steinpyramide


Sie ist das Wahrzeichen des Hortus Netzwerkes. Im offenen Gelände ist sie für viele Tiere ein Orientierungspunkt, bietet Unterschlupf in Sommer und Winter und ist ein wunderschönes Gestaltungselement in jedem Garten.


Alle Arten von Steinen sind nutzbar, ein Name zeigt die Verbundenheit mit dem Erbauer, seine Gedanken, die er beim Bau hatte.


Für den Igel bedautet dies:

Nahrung in Hülle und Fülle durch ausreichend Insekten und Amphibien.



 

Der Totholzhaufen


Er ist Versteckplatz, Kinderstube, Nahrungsquelle für viele Tierarten. Schon einige Wurzeln oder Äste verhindern ein Austrocknen des Bodens und verstecken langweilige Ecken im Garten. Ja- sie bereichern sie ungemein- letztlich auch unser Auge.


Für den Igel bedeutet dies:

Im Totholz wohnt der Käfer, der Igel ernährt sich zu 70-80% von Käfern.  

Alles richtig gemacht!

(Bitte beachten: niemals Totholz aus dem Wald mitnehmen. Auch dort erfüllt es eine wichtige Aufgabe in der Ganzheitlichkeit des Ökosystemes Wald. Einfach mal bei den Grünabfallbetrieben nach Wurzelstöcken fragen.) 

 Das Sandarium


Ein kleiner, südlicher, wettergeschützter Bereich mit Sand gibt vielen Tieren Lebensraum und Schutz. Rund 75% der oft solitär lebenden  Wildbienenarten graben hier Brutröhren, auch Eidechsen legen ihre Eier ab. Gepaart mit Totholz hat das Sandarim also eine sehr wichtig Funktion! Halte es frei von Bewuchs. Am Rand dieses mageren Standortes sollten natürlich Futterpflanzen stehen. Z.B. Zitronen-Thymian, Berglauch, Johanniskraut usw.


Für den Igel bedeutet das:

Wo sich Leben, also auch Larven entwickeln, findet der Igel Nahrung. 

Die Benjeshecke

Nichts muss den Garten verlassen. Hier entsteht neues Leben.

Schnittgut aus dem Garten wird aufgeschichtet und bietet Amphibien, Insekten und Vögeln Schutz, Nistmöglichkeiten und Nahrung.

Durch hinterlassenene Samen keimt das Leben neu und aus einer Totholzhecke, entsteht eine lebendige Hecke. Kostenlos, heimisch und wunderschön.


Für den Igel bedeutet das:

ein Buffet an Raupen, kleinen Amphibien und Käfer. Und im Inneren findet man ein schönes Plätzchen zum Schlafen. 



Der Gartenteich


Der Gartenteich ist im Grunde auch ein Naturelement. Da die meisten von uns wenig Platz haben, nutzt man eine fertige Teichwanne oder eine Teichfolie. 

Wir haben uns entschieden, euch zu zeigen, worauf zu achten ist, damit der gute Wille nicht zur Todesfalle von Tieren wird. 

Worauf ist zu achten?

Ausstiegsmöglichkeiten für Igel schaffen, Vögeln einen sicheren Ansitzplatz zum Trinken und Baden bieten, Insekten Versteck und Halt bei der Eiablage oder dem Trinken zu geben.

In unseren heißen Sommern ist eine bodennahe Wasserschale das Mindeste, was wir unseren Wildtieren täglich anbieten sollten.

Wer sich etwas mehr Mühe machen möchte, gestaltet ein Sumpfbeet, was eine priorisierte Version darstellen sollte.  

Für den Igel bedeutet das:

Gefahrloses Trinken, Überlebensgarant im Sommer. Am Rand viele Insekten zum Naschen.


Habt ihr Lust auf noch mehr Mini Tipps vom Hortus Netzwerk bekommen?


Hier findet ihr diese und natürlich auch im Hortus Ericii




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